Wild Dinner

Dienstag, 29.7.2025 ab 18 Uhr

Am letzten Tag der Fußgängerzone wollen wir an einer langen Tafel selbst mitgebrachte Speisen und Getränke teilen und genießen. Alle sind eingeladen – ob groß ob klein, ob nähere oder weitere Nachbarschaft. Kommt einfach vorbei!

Bringt einen Tisch mit und/oder einen Stuhl, wenn es euch möglich ist. Wenn nicht, auch gut, es findet sich bestimmt ein Plätzchen für alle.

Die Veranstaltung wird vom „Kartoffelkombinat – Der Verein e.V.“ organisiert, über das frisches Biogemüse aus dem Umland direkt in die Stadt ausgeliefert wird. Auf der Website finden sich viele Infos dazu.

Radlwerkstatt für Alle

Samstag, 19.7.2025, 13 bis 17 Uhr

findet in der Fußgängerzone Weißenburger Straße vor der Apotheke wieder eine Radlwerkstatt mit Martin Laschweski vom FreiRaum-Viertel statt.

Dein Fahrrad läuft nicht so richtig? Dann komm in die Radlwerkstatt für Alle! Wir freuen uns auf euch und eure Radl. Alle Haidhauser*innen sind eingeladen zum Check oder einer kleinen Reparatur.

Engagiert von „Haidhausen für Alle“ bietet Martin mit seinem Bike-Workshops „Hilfe zur Selbsthilfe“ an. Die Arbeitszeit gibts umsonst, lediglich ein Unkostenbeitrag für Ersatzteile ist erwünscht.

Straßenfest

Am 12. Juli ab 16 Uhr in der Fußgängerzone Weißenburger Straße

Unser Bezirksausschuss Au-Haidhausen veranstaltet am Samstag, den 12. Juli ein großes Abschlussfest der Testphase Fußgängerzone vom Weißenburger bis zum Pariser Platz. Kommen Sie, kommt alle und bringt Freunde und Familie mit!

Los geht es um 16 Uhr mit einer Begrüßung durch unseren Bürgermeister Dominik Krause.

Ab 16.30 Uhr spielt uns Maxi Pongratz auf. Der Musiker aus Oberammergau ist Sänger, Songwriter und Akkordeonspieler, unter anderem in der Band Kofelgschroa.

Bimslechner Zauberei bringt ab 17.45 Uhr nicht nur Kinderaugen zum magischen Leuchten. Wir werden Bauklötze staunen, es ist wie verhext!

Ein weiteres wunderbares Straßenkonzert folgt ab 19 Uhr mit Barbara & The Syncopaths mit Sarah Haun (Gesang), B. J. (Gitarre), Steffen „St.“ Müller (Bass) und Anuka Kontridze an den Tablas.

. Nicht verpassen, auch das ein Straßenkonzert der Kategorie Hochgenuss.

Ab 20.30 Uhr gibt sich und uns Studio Eisbach die Ehre. Frei nach ihrem Motto „…verführerisch wie Casanova, erklingt der Blues und auch der Bossa Nova!“ Klingt nach Super-Stimmung!

Wir freuen uns sehr darauf, gemeinsam mit den ehrenamtlichen Vertretern diverser Parteien aus dem Bezirksauschuss, Nachbarn, Freunden und Familien das Ende der gelungenen Testphase zu feiern.

Wie geht es weiter: Der letzte Tag dieser Testphase wird der 29. Juli sein. Danach wird die Straße wieder für den Autoverkehr geöffnet. Das Mobilitätsreferat evaluiert daraufhin die erfassten Daten und legt sie dem Stadtrat voraussichtlich im Frühjahr 2026 zur finalen Entscheidung vor.

Unsere Petition für die dauerhafte Einrichtung der Fußgängerzone läuft noch. Wir freuen uns über Teilnahme! Hier geht’s zur Petition.

Workshop der „städtischen“ zur Bemalung der Fußgängerzone

Die „städtischen“ planen die Weißenburger Straße farbig zu gestalten. Der Bezirksausschuss Au/Haidhausen hat dazu im Dezember sein Placet gegeben und sogar ein Budget bewilligt.

Bei den „städtischen“ handelt es sich um eine Gruppe von Fachleuten aus verschiedenen Bereichen wie Architektur, Kunst, Sozialwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Sie beleben den öffentlichen Raum mit viel Engagement seit 2020. Der Austausch mit den Bürger*innen vor Ort liegt ihnen dabei am Herzen. In Haidhausen gestalteten sie schon die Gleisunterführung neben dem Ostbahnhof farbig, was sehr viel Anklang gefunden hat. Auch das Parklet am „Breisässer Platz“ (Elsässer Ecke Breisacher Straße) haben sie konstruiert und gebaut.

Am 11. Januar 2025 waren war die Nachbarschaft aus der Weißenburger Straße eingeladen, Ideen und Sorgen zur Gestaltung der Straße in einem Workshop einzubringen. Die Teilnahme war groß, von Kleinkindern bis hin zu reifen Senior*innen waren Bewohner*innen des Bezirks erschienen. Wir zählten etwa 23 Erwachsene und fünf kleine Kinder, mit dabei waren auch zwei Mitglieder des Bezirksausschusses, Nina Reitz und Ullrich Martini. Organisiert und abgehalten wurde der Workshop von etwa sieben „städtischen“.

Nach einem Bildervortrag zu Nutzung und Gestaltung des öffentlichen Raums gab es eine Vorstellungsrunde. Abschließend wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, jede Gruppe erhielt eine*n Moderator*in. Nun sammelten wir individuelle Sorgen und Bedürfnisse zur Fußgängerzone. Diese notierten wir, besprachen sie und präsentierten sie anschließend den anderen Gruppen.

Darauf folgte der Outdoor-Teil. Das heißt, wir drei Gruppen gingen in die Fußgängerzone und bekamen jeweils einen Teilabschnitt zugewiesen. Hier wurde nun herausgearbeitet, was wir hervorheben, verbessern und beeinflussen möchten. Es wurde in Pläne gezeichnet, die Umgebung mit Zetteln gekennzeichnet, mit Kreide auf den Boden gemalt. Bereiche wurden fotografiert, ausgedruckt und auf die Ausdrucke zeichneten wir Ideen.
Damit erfassten wir sowohl, welche Wünsche und Bedarfe es zur malerischen Gestaltung in der Testphase gibt, als auch Vorstellungen, Wünsche, Ideen und Sorgen zur Gestaltung der Straße, falls die Fußgängerzone final eingerichtet wird.

Zurück im Seminarraum der AWO Gravelottestraße erfassten die Gruppen nun, bei einer warmen Tasse Tee und Keksen, ihre Überlegungen in einer Stichwortliste. Diese wird als „Forderungen an die Politik“ an den Bezirksausschuss weitergeleitet werden. Zudem wurde die Stellungnahme einer Ladeninhaberin gehört, die uns während des Workshops auf der Straße angesprochen hat.

Der Workshop schloss mit der Vorstellung der Ergebnisse ab. Sie sind vielfältig und berücksichtigen alle Altersgruppen. Eindeutig ist bei allen Gruppen der Wunsch, die Straße zu einem einladenden Ort zu machen, an dem sich Menschen gerne aufhalten. Dazu gehörte zum Beispiel Begrünung, die visuelle Einbeziehung der Baustellen, Kinderfreundlichkeit und Stellen zum Sitzen oder für Aktivitäten.

Diese Ergebnisse werden die „städtischen“ dem Bezirksausschuss Au/Haidhausen vorstellen. Das Bemalen der Straße startet voraussichtlich am ersten Februarwochenende (Samstag).

Bild: pixabay

„die städtischen“ bei Instagram
https://www.instagram.com/diestaedtischen/

„die städtischen“
https://www.mucbook.de/warum-tust-du-das-mit-die-staedtischen/

Lesung, Musik und Fahrrad reparieren

Am 12. Oktober veranstaltete der Bezirksausschuss 5 Au/Haidhausen in der neuen Fußgängerzone am Eingang Weißenburger Platz eine Lesung mit Musikbegleitung.

Herman Wilhelm vom Haidhausen Museum lud zunächst auf eine anekdotische Reise in Haidhausens Vergangenheit ein und wurde dabei begleitet von Mango Mindset. Anschließend las die freie Schriftstellerin Gunna Wendt aus ihrem neuen Buch Bei der Laterne woll’n wir stehen und Mobile Ethnic Minority schlossen den gelungenen Kulturnachmittag vor der Weißenburger Straße 14 ab.

Parallel dazu half Martin Laschweski vom FreiRaum-Viertel am Eingang zur Fußgängerzone Pariser Platz allen Haidhauser*innen dabei ihre Fahrräder winterfest zu machen. Engagiert von „Haidhausen für Alle“ bot er mit seinem Bike-Workshops „Hilfe zur Selbsthilfe“ an. Die Arbeitszeit gabs umsonst, lediglich ein Unkostenbeitrag für Ersatzteile war erwünscht.

Bilder: privat und Peter Martl

Hochbeete, Vorfreude und Eröffnung

Am 12. August startet leicht verspätet die vom Bezirksausschus beschlossene einjährige Testphase der Fußgängerzone in der Weißenburger Straße.

Schon zum Start der Sommerferien gab es am 29. Juli ein vom Bezirksausschuss Au/Haidhausen organisiertes Vorab-Eröffnungsfest mit Gratis-Eis, Zuckerwatte und pädagogisch garantiert nicht wertvoller, aber dafür umso unterhaltsamerer Musik für Kinder (und Erwachsene) von Café Unterzucker.

Bereits am Wochenende davor wurden von engagierten Haidhauser*innen acht Hochbeete und vier Bäume vom FatCat in die Weißenburger Straße transportiert. Unterstützt wurde die Gruppe dabei von vier Gewerbetreibenden aus der Weißenburger Straße und aus Nachbarstraßen, die freundlicherweise ihre Hubwagen zur Verfügung stellten. Die Hochbeete werden von den Haidhauser*innen während der einjährigen Fußgängerzonentestphase mit Blumen, Obst und Gemüse bestückt und gepflegt.

Die Vorfreude auf die Fußgängerzone zeigt sich außerdem bei immer mehr Anwohner*innen und Gewerbetreibenden auf Plakaten, Stickern, Aushängen und in Straßenbefragungen.

Bilder: Peter Martl, @heiddinei, privat