Mehrheit für eine Fußgängerzone
Umfrage, Petition und Kommunalwahl – Die Zahlen sprechen für eine Fußgängerzone.
Umfrage, Petition und Kommunalwahl – Die Zahlen sprechen für eine Fußgängerzone.
Für die Umsetzung des Parklets entstehen Kosten. Du kannst das Parklet mit einer kleinen Spende unterstützen!
Der öffentliche Raum steht allen zur Verfügung und bietet viele Möglichkeiten für bessere und nachhaltigere Nutzung. Die Bürgerinitiative Haidhausen für Alle hat sich während der Testphase der Fußgängerzone und darüber hinaus stark ehrenamtlich im Stadtteil engagiert. Mit dem Parklet in der Weißenburger Straße 44 verfolgt sie das Ziel, den Parkraum für den ruhenden Verkehr umzuwidmen und für Fußgänger*innen zu nutzen. Ein weiterer Aspekt ist auch, auf die gewünschte Verlängerung der Fußgängerzone auf die gesamte Weißenburger Straße hinzuweisen – wie ursprünglich schon in den 1970er Jahren gedacht.
Während der Testphase einer Fußgängerzone im Münchner Stadtteil Haidhausen hat sich schnell gezeigt, dass Menschen allen Alters gerne konsumfreie Sitzmöglichkeiten im öffentlichen Raum annehmen – besonders, wenn sie in der Nähe von Baum- und Blumenbeeten sind. Das geplante (und vom zuständigen Bezirksausschuss bereits befürwortete!) Parklet vor der Weißenburger Straße 44 vereint beides!
Mit dem Parklet wollen wir für die schnelle Umsetzung einer dauerhaften Fußgängerzone zwischen Weißenburger und Pariser Platz werben und gleichzeitig auf die immer wieder auch in Bürgerversammlungen gewünschte Verlängerung einer Fußgängerzone auf die gesamte Weißenburger Straße hinweisen.
Für die Umsetzung des Parklets entstehen Kosten. Du kannst das Parklet mit einer kleinen Spende unterstützen!
Trotz regnerischem Wetter feierten 300 HaidhauserInnen ein letztes mal in der Fußgängerzone Weißenburger Straße.
Beim „Tag des guten Lebens“ verwandelte sich am Samstag, 24. Mai die Fußgängerzone Weißenburger Straße in ein großes Spielefest mit knapp 1.000 Besucher*innen.
Innerhalb von einem Monat haben wir schon 2.000 Unterschriften für eine dauerhafte Fußgängerzone gesammelt! Davon über 1.300 aus unserem Viertel Au-Haidhausen!
Am 12. Oktober veranstaltete der Bezirksausschuss 5 Au/Haidhausen in der neuen Fußgängerzone am Eingang Weißenburger Platz eine Lesung mit Musikbegleitung.
Herman Wilhelm vom Haidhausen Museum lud zunächst auf eine anekdotische Reise in Haidhausens Vergangenheit ein und wurde dabei begleitet von Mango Mindset. Anschließend las die freie Schriftstellerin Gunna Wendt aus ihrem neuen Buch Bei der Laterne woll’n wir stehen und Mobile Ethnic Minority schlossen den gelungenen Kulturnachmittag vor der Weißenburger Straße 14 ab.








Parallel dazu half Martin Laschweski vom FreiRaum-Viertel am Eingang zur Fußgängerzone Pariser Platz allen Haidhauser*innen dabei ihre Fahrräder winterfest zu machen. Engagiert von „Haidhausen für Alle“ bot er mit seinem Bike-Workshops „Hilfe zur Selbsthilfe“ an. Die Arbeitszeit gabs umsonst, lediglich ein Unkostenbeitrag für Ersatzteile war erwünscht.






Bilder: privat und Peter Martl
Am 12. August startet leicht verspätet die vom Bezirksausschus beschlossene einjährige Testphase der Fußgängerzone in der Weißenburger Straße.
Schon zum Start der Sommerferien gab es am 29. Juli ein vom Bezirksausschuss Au/Haidhausen organisiertes Vorab-Eröffnungsfest mit Gratis-Eis, Zuckerwatte und pädagogisch garantiert nicht wertvoller, aber dafür umso unterhaltsamerer Musik für Kinder (und Erwachsene) von Café Unterzucker.




Bereits am Wochenende davor wurden von engagierten Haidhauser*innen acht Hochbeete und vier Bäume vom FatCat in die Weißenburger Straße transportiert. Unterstützt wurde die Gruppe dabei von vier Gewerbetreibenden aus der Weißenburger Straße und aus Nachbarstraßen, die freundlicherweise ihre Hubwagen zur Verfügung stellten. Die Hochbeete werden von den Haidhauser*innen während der einjährigen Fußgängerzonentestphase mit Blumen, Obst und Gemüse bestückt und gepflegt.









Die Vorfreude auf die Fußgängerzone zeigt sich außerdem bei immer mehr Anwohner*innen und Gewerbetreibenden auf Plakaten, Stickern, Aushängen und in Straßenbefragungen.





Bilder: Peter Martl, @heiddinei, privat